„Ein Lächeln ist ein Geschenk, das sich jeder leisten kann!“

Liebe Freundinnen und Freunde unseres Vereins,
der Erfolg liegt im Durchhaltevermögen. Und das haben wir in diesem Jahr ausgiebig unter Beweis gestellt. Einige unserer Mitglieder arbeiten im Hintergrund kontinuierlich an der Aufbereitung der relevanten Inhalte für unser „Mühlenprojekt“, während andere neue Ideen wälzen, welchen historischen Persönlichkeiten mit Bezug zu unserer Stadt wir uns als nächstes widmen können,

Die abgestellte Hungersnot - Friedrich Rückertoder wie wir unsere zukünftigen Veranstaltungen, Corona geschuldet, umgestalten können. Unsere üblichen Treffen sind weitestgehend untersagt, dennoch besteht ein Gefühl der Verbundenheit über die Einschränkungen hinweg. Und trotz großer Belastungen in diesem Jahr hat es für viele auch Zeiten der Ruhe und des ungestörten Zusammenseins mit der Familie gegeben. Wir alle haben unsere Freiheit beschränken müssen, um Verantwortung für die Allgemeinheit zu übernehmen. Das haben wir innerhalb unseres Vereins in diesem Jahr sehr stark gespürt. Die Feiertage stehen unmittelbar vor der Tür, und es entsteht das Bedürfnis, Anderen eine Freude zu bereiten, etwas zu schenken oder etwas Gutes zu tun. Und dann fallen einem gleich Menschen ein denen es nicht so gut geht und die auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Bilder aus dem Flüchtlingslager Moria kommen einem in dem Sinn, wo Kinder in ihren Zelten mit all ihren Habseligkeiten im Wasser stehen, ohne sanitäre Einrichtungen, in der Kälte, die sogar in der Nacht von Ratten angebissen werden. Und die ganze Welt schaut zu. Mit sehr gescheiten Hinweisen auf diplomatische und politische Notwendigkeiten machen sich Menschen zu Mittätern und opfern kaltherzig ihre Menschlichkeit und das jedem von uns innewohnende Bedürfnis nach Nächstenliebe.

Ich bin mir jedoch sicher, dass kein Mensch, ob arm oder reich, in einer solchen unwirtlichen Welt leben will und dass es auch bessere Lösungen geben kann als nur wegzuschauen. Wir innerhalb unseres Vereins wollen neben den kulturellen auch die menschlichen Werte hochhalten, unabhängig von jeder Ideologie oder Besserwisserei. Abschließend möchte ich allen, die über keine großen finanziellen Mittel verfügen, um anderen eine Freude zu bereiten, noch einen tröstlichen Satz mitgeben: „Ein Lächeln ist ein Geschenk, das sich jeder leisten kann!“

Schöne Feiertage und einen guten Start ins neue
Jahr wünscht euch

eure Obfrau Ruth SACHER

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