Sonderführung im Kaiserhaus – „Baden: Zentrum der Macht 1917-1918″

Sujet - Kaiserhaus "Baden im Zentrum der Macht"Nachlese: Da der Verein im Juni an sehr vielen Aktivitäten teilgenommen und organisiert hat, konnten wir nicht alle Berichte „zeitnah“ veröffentlichen. Daher folgt hier nun eine „Nachlese“ zur Vereins-Sonderführung im Kaiserhaus.

Die derzeit im Kaiserhaus präsentierte, von Univ.-Prof. Dr. Manfried Rauchensteiner – d e m Historiker des Krieges – kuratierte Ausstellung „Baden: Zentrum der Macht 1917-1918“ war Ziel einer kleinen, erlesenen Schar von Mitgliedern des Vereins, die in den Genuss einer von  Stadtrat Hans Hornyik durchgeführten Sonderführung kamen. Anhand vieler hochinteressanter zeitgeschichtlicher Exponate – davon viele mit Bezug zu Baden – ließ er die letzten beiden Jahre des Ersten Weltkrieges, gleichzeitig das Ende der Habsburger Monarchie, Revue passieren, als das Armeeoberkommando ins Kaiserhaus verlegt worden war und Baden zum militärischen Hauptquartier, zum Zentrum der Macht. avancierte.  Für alle, die zu dieser Vereinsführung nicht kommen konnten: die Ausstellung ist außerordentlich sehenswert und noch bis 4. November 2018 geöffnet.

© Fotos H.C. Pruszinsky

Enthüllung der Infotafel bei der Gedenkstätte Veste Rohr

Lageplan der Veste Rohr - 2500 BadenIm Rahmen eines feinen kleinen Festakts wurde bei der Gedenkstätte die von Peter Aschauer seit langem mit großer Ausdauer eingeforderte zusätzliche Informationstafel mit dem genauen Lageplan der Veste Rohr samt ergänzenden Erläuterungen durch Herrn Bürgermeister Dipl.-Ing. Stefan Szirucsek feierlich enthüllt. Obfrau Mag. Ruth Bric konnte in ihrer Ansprache erfreulich viele Gäste begrüßen und stellte gemeinsam mit Christian Pruszinsky die historischen Eckdaten zur Burg, die Grabungsergebnisse und die daraus resultieren Erkenntnisse vor. Der Bürgermeister betonte einmal mehr die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit unseres Vereines für das Gemeinwesen und nahm gerne die Gelegenheit wahr, mit feinem Breyer-Sekt auf den gelungenen Abschluß des Projekts anzustoßen und die köstlichen Süßigkeiten zu verkosten, die Eva Ondrey und Helga Hektor dankenswerterweise wieder vorbereitet hatten.

Fotos: Gruppenbild, Bürgermeister DI Stefan Szirucsek mit Obfrau Mag. Ruth Bric und StR. Hans Hornyik

Gut besuchtes Benefizkonzert beim Weingut Ceidl in Baden

Danke Gerhard! Danke Markus!

Es war ein wunderbarer lauer Sommerabend, weit über hundert Gäste waren der Einladung gefolgt, das Benefizkonzert „Wiener Lieder und Badner G’schichten“ zu erleben, das Gerhard Petric und Markus Riedmayer im prächtigen Heurigengarten bei der Familie Bernhard Ceidl zugunsten unseres Vereinsprojektes „Wegerl im Helenental“ vorbereitet hatten. In liebevoller Kleinarbeit und mit großer Fachkenntnis hatten die beiden Vollblut-Musikanten ein Programm zusammengestellt, das ausschließlich Baden zum Inhalt hatte: die Schönheiten unserer Stadt, unserer Landschaft, unserer Frauen, die Qualität unserer Weine, die Romantik unserer Wälder wurden mit teils wenig bekannten, aber echten schönen „Wiener“ Liedern besungen, deren Komponisten und Textautoren allesamt einen persönlichen Bezug zu unserer Stadt hatten. Dieses Programm ruft schon heute nach einen da capo!

Vor der Intonation des Alexander Steinbrecher-Hits vom „Wegerl im Helenental“ hatte Christian Pruszinsky als Erzähler Bekanntes und Unbekanntes zu Geschichte und Sage des Helenentals zum Besten gegeben.

Den absoluten Höhepunkt erreichte die Stimmung, als Gerhard Petric bekanntgab, dass an diesem Abend statt Zugaben eine dritte Halbzeit gespielt werde, Wunschkonzert inklusive. Inspiriert vom fulminanten Spiel Gerhards und von der stimmlich vollendeten Sangeskunst von Markus ging das Publikum begeistert mit und dankte mit nicht enden wollendem Applaus.  Eine DVD dieses Konzerts kann bei Gerhard Petric erworben werden!

Wir dürfen uns bei den Künstlern und dem Publikum für die Benefiz ganz herzlich bedanken: der durch freie Spenden erlöste Betrag reicht – bis auf ganz wenige Zentimeter  😀 – für eine der geplanten neuen Bänke, mit denen von uns das „Wegerl“ weiter wanderfit gemacht werden wird.