Enthüllung der Infotafel bei der Gedenkstätte Veste Rohr

Im Rahmen eines feinen kleinen Festakts wurde bei der Gedenkstätte die von Peter Aschauer seit langem mit großer Ausdauer eingeforderte zusätzliche Informationstafel mit dem genauen Lageplan der Veste Rohr samt ergänzenden Erläuterungen durch Herrn Bürgermeister Dipl.-Ing. Stefan Szirucsek feierlich enthüllt. Obfrau Mag. Ruth Bric konnte in ihrer Ansprache erfreulich viele Gäste begrüßen und stellte gemeinsam mit Christian Pruszinsky die historischen Eckdaten zur Burg, die Grabungsergebnisse und die daraus resultieren Erkenntnisse vor. Der Bürgermeister betonte einmal mehr die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit unseres Vereines für das Gemeinwesen und nahm gerne die Gelegenheit wahr, mit feinem Breyer-Sekt auf den gelungenen Abschluß des…

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Gut besuchtes Benefizkonzert beim Weingut Ceidl in Baden

Danke Gerhard! Danke Markus! Es war ein wunderbarer lauer Sommerabend, weit über hundert Gäste waren der Einladung gefolgt, das Benefizkonzert „Wiener Lieder und Badner G’schichten“ zu erleben, das Gerhard Petric und Markus Riedmayer im prächtigen Heurigengarten bei der Familie Bernhard Ceidl zugunsten unseres Vereinsprojektes „Wegerl im Helenental“ vorbereitet hatten. In liebevoller Kleinarbeit und mit großer Fachkenntnis hatten die beiden Vollblut-Musikanten ein Programm zusammengestellt, das ausschließlich Baden zum Inhalt hatte: die Schönheiten unserer Stadt, unserer Landschaft, unserer Frauen, die Qualität unserer Weine, die Romantik unserer Wälder wurden mit teils wenig bekannten, aber echten schönen „Wiener“ Liedern besungen, deren Komponisten und Textautoren…

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Wie das Helenental zu seinem Namen kam

Obwohl die Herren von Rauheneck und Rauhenstein aus demselben Geschlecht stammten – jenem der Tursonen – lagen sie seit langer Zeit in grimmiger Fehde. Die Feindschaft der Alten war aber für die Jungen kein Hindernis. Des Rauheneckers Sohn war Helene, der Tochter des Rauhensteiners, in inniger Liebe zugetan. Doch nur heimlich und höchst selten konnten die Liebenden zusammenkommen. So schlich der Junker jeden Abend, als Falkner verkleidet, in die Nähe der feindlichen Burg, um die Liebste wenigstens von ferne zu sehen. Helene aber stand oben an der Zinne und winkte ihm mit dem Schleier zu. Eines Tages jedoch verriet eine…

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Das Wegerl im Helenental – Beitrag von Dr. Rudolf Maurer

Im Zusammenhang mit dem neuen Projekt des Vereins „Vestenrohr-Karlstisch“ wurde ich eingeladen, ein paar Worte über das Wegerl im Helenental an Sie zu richten. Ich entführe Sie daher diesmal nicht Jahrhunderte in die Vergangenheit, sondern „nur“ ins Jahr 1940. Damals schrieb ein gewisser Alexander Steinbrecher ein Singspiel „Brillanten von Wien“, das heute völlig vergessen ist. Nicht vergessen ist der Schlager des Stücks, der inzwischen zu Badens inoffizieller Hymne geworden ist: „Ich kenn ein kleines Wegerl im Helenental“. © Musik & Text by » Alexander Steinbrecher «  –  Peter Igelhoff und Orchester, Electrola, EG 7129  » Text zum Mitsingen « Dabei…

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Einweihung Marterl in der Rohrgasse am 23. Oktober 2017

Die Aufstellung von Flurdenkmälern, Steinkreuzen, Betsäulen, Marterln, Totenmalen, Gedenksäulen am Wegesrand und an Kreuzungen ist in der alpenländischen Kultur seit Jahrhunderten gepflegte Tradition, die – wie schon unsere Obfrau sagte zumeist religiöse Gründe hat. Oft erinnern sie als Gedenkstätten an besondere Ereignisse, Seuchen und Pest, Verbrechen oder Unfälle, sehr oft sind sie steingewordener Ausdruck der tiefen Frömmigkeit der Errichter. In manchen Gemeinden dienen bis heute Marterln und Bildstöcke als Wallfahrtsstationen oder Orte der Andacht. Wanderern sind sie auch im Zeitalter von Google Maps Orientierungshilfe und bieten Anlass für Rast und Besinnung. Steinsäulen wurden sowohl in freiem Gelände, als auch in…

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Marterl Rohrgasse: Projekt bestens abgeschlossen

Auch das unwirtlich-kalte Wetter mit Wind und Regen konnte eine erfreulich große Schar von Mitgliedern und Gästen nicht davon abhalten, am 23. Oktober unserem Ruf in die Rohrgasse zu folgen, um in einer kleinen, feinen Weihezeremonie den mit Mitteln unseres Vereins restaurierten Bildstock  der Öffentlichkeit zu übergeben. Mit sehr persönlichen Worten  würdigte Obfrau Ruth Bric die kulturellen Zielsetzungen des Vereins und hob dabei die ehrenamtliche Mitarbeit zahlreicher Mitglieder an den am Marterl durchgeführten Sanierungs- und Verschönerungsmaßnahmen hervor. Über die allgemeine Bedeutung von Flurdenkmälern als Ausdruck steingewordener Frömmigkeit und die eigentliche Geschichte „unseres“ Marterls aus dem Jahr 1860 konnte Christian Pruszinsky…

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